INITIATOREN

TEAM

DELEGATION

MIT ON TOUR

MUSIK

DIE INITIATOREN

Dr. Siegrun Kaiser, Ethnohistorikerin

Siegrun erforschte über 25 Jahre lang das Verhältnis von Delaware-Deutschen und Herrnhuter Missionaren. Nach dem Studium der Anthropologie in Frankfurt am Main arbeitete sie viele Jahre in verschiedenen Projekten mit indigenen Völkern Nordamerikas. Seit 1999 Jahren transkribiert sie die Tagebücher der Missionare der Delawaren aus dem Altdeutschen ins Deutsche und übersetzt sie ins Englische. So konnten die Delaware z.B. ihre Sprache aus den Missionarsbriefen rekonstruieren.

Dr. Siegrun Kaiser, Paul Snake, Mark Peters, Rachel Redinger

Darryl Stonefish, Historian

Darryl Stonefish, Historiker

TEAM

Susanne Horizon Fränzel, Regisseurin und Filmemacherin mit eigener Produktion Horizon Films.

Greg Huff, Susanne Horizon Fränzel, Frank Heinig, sherry Huff

Neben vielen internationalen Auszeichnungen erhielt sie den „Preis der deutschen Filmkritik“ für „BRAVO PAPA 2040″ und den ‚Deutschen Kurzfilmpreis‘ in Gold für ‚Flight of the Stone‘. Sie ist Mitglied der Deutschen Filmakademie, der GEDOK München und ein Sundance Alumni.
Sie ist in Äthiopien, Ägypten und Griechenland aufgewachsen und bringt ihre Erfahrungen und die Fähigkeit, mit verschiedenen Kulturen zu arbeiten, in dieses Projekt ein.

Die Journalistin Jacqueline Leger (Los Angeles) schreibt für die Fachzeitschrift „The Animation Magazine“: „Von Kurzfilmen über Musikvideos bis hin zu Performances – Franzel hat sich für eine Arbeit im Bereich sozialer Themen entschieden. Ihre Mixed-Media-Filme vermitteln eine politische Botschaft und wollen gleichzeitig künstlerisch unterhaltsam sein. “

Frank Heinig, Kamera

Dr. Siegrun Kaiser, Frank Heinig, Susanne Horizon Fränzel

Frank absolvierte ein Regie- und Kamerastudium an der Hochschule für Fernsehen und Film München.
Er war Kameraassistent und Kameramann für Trickaufnahmen bei den preisgekrönten Filmproduktionen „Das Boot“ und „The Neverending Story“.
Als Produzent betreute er Serienproduktionen des Bayerischen Fernsehens und der Deutschen Welle.
Von 1984 – 1991 war er Geschäftsführer von „motion control München“, einer Firma für optische Spezialeffekte. Bis 2009 war er Geschäftsführer der „Ulfrafilm“ – Filmproduktion in München.
Er arbeitet weiterhin als Kameramann und seit 1990 auch als Professor an der „Deutschen Journalistenschule“ und der „Macromedia GmbH“.

DELEGATION

Chief Greg Peters

Helmut Seeger, Andreas Glück, Chief Greg Peters

Greg Peters wuchs in einer großen Familie auf dem Reservat der Delaware Nation im Südwesten von Ontario auf. Er wurde von seinem Vater in die Politik eingeführt, der in den 1970er und 80er Jahren Häuptling der Nation war. Es war dies eine bewegte Zeit, in der First Nations begannen auf Anerkennung ihrer Rechte als indigener Bevölkerung zu drängen. In dieser Zeit entstanden in Greg der Wunsch und seine Lebensaufgabe, soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit für sein Volk zu erreichen.

Gregs Arbeitsleben begann in der verarbeitenden Industrie in der Nähe seiner Gemeinde. Seine natürliche Führungsqualitäten und sein Mitgefühl für seine Mitmenschen führten bald dazu, dass er von der United Auto Workers Union als Vertreter der Arbeiter gewählt wurde. 

Aber Greg verabschiedete sich von seinen Gewerkschaftsaufgaben, um seine Leidenschaft, anderen zu helfen, weiter zu verfolgen: er bekam die Gelegenheit, direkt mit den First Nations, die unter erbärmlichen Bedingungen in Kanada lebten, zu arbeiten. Er arbeitete als Suchtberater in Attawapiskat, einer Community, die nur mit dem Flugzeug an der James Bay Küste in Nord-Ontario zu erreichen war.

Erst als er nach Hause zurückkehrte, erwog Greg Peters, in die Politik zu gehen. 2003 wurde er in den Rat gewählt, aber es dauerte nicht lange, bis er von seiner Familie und Community-Mitgliedern aufgefordert wurde, sich zur Wahl als Häuptling zu stellen. Greg Peters ist seit drei aufeinanderfolgenden Amtsperioden Chief der Delaware Nation. Er ist auch der Vorsitzende des London District Chief’s Council, einem Zusammenschluss von acht Gemeinden der First Nations im Südwesten von Ontario.

Trotz seiner politischen Erfolg sieht Greg sich als eher ein Diplomat. Er nimmt sich die Zeit, um auf die Anliegen der Mitglieder der Gemeinschaft zu hören, und ist stolz darauf, in der Lage zu sein, beide Seiten eines Problems sehen. Er ist ein überzeugter Verfechter der Kinderrechte und der First Nation Kinderfürsorge-Reform. Er meisterte das Erlernen der Delaware Sprache und kennt noch die traditionelle Kultur. Er versteht auch die Bedeutung der wirtschaftlichen Eigenständigkeit. Und er nimmt jede Gelegenheit wahr, die Souveränität der Delaware Nation auszuüben.

Peters´Motto: „Du musst deine Leute lieben und kämpfen für das, was ist richtig – egal ob du gewinnst oder verlierst!“ (You have to love your people, and fight for what’s right – no matter if you win or lose!)

Sherry Huff, Journalistin

Sherry Huff - Journalist - Photo Frank Heinig - Sultana Films
Sherry Huff – Journalist

ist stolz, ein Mitglied des Delaware Nation Moraviantown zu sein, einer First Nation Gemeinschaft in Kanada, in der südwestlichen Region der Provinz Ontario. Sherry wuchs auf dem Reservat auf, umgeben von Tanten, Onkel und viele Vettern. Sie ging als junge Frau weg, da sie im damals von Alkoholismus, Gewalt und Missbrauch geprägten Reservat nicht leben wollte. 

Sie erinnert sich, gelegentlich die Ältesten in ihrer Muttersprache reden gehört zu haben. Aber wie den meisten Delaware-Kindern wurde auch ihr nicht die Sprache beigebracht, da die Älteren wollten, dass die Kinder gutes Englisch lernten. Erst als Erwachsene hatte Sherry die Gelegenheit, in den Lenape-Klassen auf dem Reservat die Sprache zu lernen. Sie begann auch, die wenig bekannte Geschichte ihres Stammes zu erforschen, das “Homeland” an der Ostküste, von dem die Delaware ursprünglich stammten sowie die Verbindung mit Deutschland über die Herrnhuter Missionare.

Sherry ist eine erfahrene Journalistin, die als Reporterin und Producerin mehr als 20 Jahre für CBC in ganz Nord-Kanada arbeitete. Sie berichtete meistens über Erfahrungen indigener Menschen, mit der Absicht, Barrieren und Stereotypen zu beseitigen. Diese Arbeit setzt sie mit ihrer 2010 gegründeten Firma Huff Media Solutions fort. Gemeinsam mit ihrem Mann Greg Huff produziert sie Video Produktionen, entwickelt Webseiten, und macht Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Sherry produzierte einige Corporate-Identity-Filme für die Gemeinde, sowie zwei Dokumentationen. “Big Bear Creek” ist eine Film über einen Landrechtsfall der Chippewa. “Stories told to me” ist ein Kurzfilm, der die Geschichte der Delaware erzählt. Sie gründete einen Radiosender auf dem Reservat.

Sherry möchte unbedingt auf dieser Reise nach Deutschland dabei sein. Sie fragt sich, warum die Moravian Missionaries andere zu ihrem Glauben bekehren wollten. Der Kontakt zum Creator, dem Schöpfer, war bei Native Americans immer ein Ergebnis persönlicher Suche und von Visionen. Mission, also der Versuch, andere vom eigenen Glauben zu überzeugen, war und ist daher im indigenen Amerika unbekannt. Sherry will wissen, ob die Herrnhuter immer noch mit denselben Methoden wie damals arbeiten. Die kritische Journalistin hat viele Fragen an die Deutschen.

Derekica Lynn Snake, Historikerin

Derekica Snake, Historikerin

Derekica Lynn Snake ist Mitglied der Delaware Nation, Moravian of the Thames First Nation, Nr. 47. Sie ist das mittlere Kind von Richard und Sandra Snake. Derekica hatte den Ehrgeiz, Belletristik zu schreiben und in einer Bibliothek zu arbeiten. Sie besuchte das Community College, um Bibliothekstechnikerin zu werden, fand aber heraus, dass sie lieber Forschungsbibliothekarin werden wollte. Nach ihrem Abschluss ging sie an die University of Western Ontario, um einen Bachelor-Abschluss in Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt Geschichte zu erwerben.
Nach ihrem Abschluss wechselte Derekica in die Arbeitswelt
nach ihrem Abschluss in die Arbeitswelt und fand eine Anstellung in verschiedenen Bereichen wie Alphabetisierung von Ureinwohnern, sauberes Wasser, wirtschaftliche Entwicklung und
Kommunikation mit First Nation Organisationen, Stammesräten und Ministerien auf Provinz- und Bundesebene. Heute ist Derekica als Forscherin für ihre Heimatnation tätig.
Nebenbei hat Derekica ihre schriftstellerischen Bemühungen fortgesetzt und ist jetzt eine veröffentlichte Autorin.

Kimberly Snake, Historikerin

Kimberly Snake, Histsorikerin

Kimberly Snake ist eine Lenape-Frau, Turkey Clan, die in der Delaware Nation in der Provinz Ontario, Kanada, lebt. Sie hat die Ehre, die Tochter von Dianne (geborene Whiteye) und Philip Snake zu sein, einer Lenape-Sprachlehrerin bzw. einem ehemaligen Häuptling.
Im Alter von 18 Jahren besuchte Kimberly das Fanshawe College und studierte Büroverwaltung; mit 42 Jahren kehrte sie an die Universität von Guelph zurück, um Gartenbau zu studieren und ihrem Interesse an Pflanzen und Unkraut nachzugehen.
Seit mehr als 25 Jahren arbeitet Kimberly für und mit den Ureinwohnern, sowohl in der Regierung als auch in der Privatwirtschaft. Sie hat für Indian and Northern Affairs Canada (Bundesregierung)
(Bundesregierung), für das Southern First Nations Secretariat (Stammesrat), für die Association of Iroquois & Allied Indians (politische Gebietsorganisation) und jetzt für ihre eigene Gemeinschaft der Delaware Nation in der Forschungsabteilung.
Sie ist in ihrer Gemeinde aktiv und stellt ihre Zeit und Energie für verschiedene kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung. Sie setzt sich stark für die Bräuche ihres Volkes ein und gehört einer Frauengruppe an, die eine CD mit Kinderliedern und Kirchenliedern in Lenape erstellt hat; sie hat eine „Schöpfungsgeschichte der Delaware“ für Jugendliche und Ältere entwickelt und aufgeführt und eine Truthahnhaube für ihren Häuptling angefertigt. Nachts (in ihrer Freizeit) entwirft sie Blumen- und Pflanzenmuster, die sie mit Perlen auffädelt, wobei sie nur aufhört, um sich ins Bett zu zwingen oder den Morgen zu begrüßen.

MIT AUF TOUR

Tony Johns, Tänzer

Tony Johns

„Als kleines Kind habe ich immer gerne getanzt und der Trommel zugehört, und meine Großeltern sagten mir immer, dass die Trommel der Herzschlag von Mutter Erde sei, der Welt, in der wir leben. Wir nennen diese Mutter Erde, wir sind ihre Kinder. Als traditionelle Tänzer führen wir die traditionelle Tradition fort, bringen die traditionelle Tradition unseren Jungen bei und versuchen, unsere traditionelle Tradition auch in der heutigen modernen Welt aufrechtzuerhalten.“

Pfarrer Werner Schneider-Quindeau

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Pfarrer Werner Schneider-Quindeau

in Gönnern, Hessen, geboren; Studium der ev. Theologie und der Philosophie an der Kirchlichen Hochschule Bethel und der Georg-August-Universität in Göttingen 1968 – 1974; verheiratet, zwei Kinder und eine erwachsene Tochter aus erster Ehe. Seine Frau Prof. Dr. Ilka Quindeau ist Psychoanalytikerin und lehrt an der

Fachhochschule in Frankfurt am Main. September 2007 bis Dezember 2014 war Schneider-Quindeau Pfarrer für Stadtkirchenarbeit an der Katharinenkirche in Frankfurt. Seit 20 Jahren führt er Projekte mit Communities mit sozialen Brennpunkten wie Harlem und Brooklyn in New York durch und er organisiert Bildungsreisen nach Israel. 

Schneider-Quindeau war sehr aktiv, auch in der Filmarbeit für die EKD. Er war sieben Jahre Vorsitzender der Jury des Deutschen Kurzfilmpreises.

Von 1975 – 1982 war ich wissenschaftlicher Assistent für Systematische Theologie unter besonderer Berücksichtigung der reformierten Tradition bei Prof. H. J. Kraus in Göttingen. Ein besonderer Schwerpunkt meiner universitären Tätigkeit lag auf der Entwicklung von praxisorientierten und interdisziplinären Einführungsveranstaltungen und Seminaren. Dabei erscheint mir die Wahrnehmung des sozialen, politischen und kulturellen Kontextes von Theologie und Kirche zentral, um die Kommunikativität und Dialogfähigkeit der theologischen Tradition zu befördern. Geprägt durch die Theologien Karl Barths und Dietrich Bonhoeffers suche ich nach Sprachformen des Evangeliums, die es auch in Kultur und Politik, Ökonomie und Religion sowie in Kino und Literatur zu entdecken gilt. In der theologischen Reflexion und in der kirchlichen Praxis geht es mir um das Erlernen einer Vielsprachigkeit und einer Multiperspektivität, die geradezu ein Kennzeichen der Kommunikationsfreiheit des Evangeliums ist. Aus diesem Grunde habe ich meine Lehrtätigkeit neben der Systematischen Theologie vor allem auf interdisziplinäre Angebote und auf Veranstaltungen in der Ökumenischen Theologie erweitert, wobei dem jüdisch-christlichen Gespräch meine besondere Aufmerksamkeit galt. 

Als Gast der ev.-luth. Landeskirche Hannover habe ich von 1982-1984 mein Vikariat in der Kirchengemeinde Roßdorf bei Göttingen absolviert.

Von 1984-1989 war ich Pfarrer in der Ev. Kirchengemeinde Walldorf  südlich von Frankfurt. In dieser Zeit war die Gemeinde mit den Folgen der Auseinandersetzung um den Bau der Startbahn West des Frankfurter Flughafens konfrontiert, die von mir Konfliktberatung, seelsorgerliche Begleitung, politische Urteilsfähigkeit und öffentliche Präsenz gefordert hat.  Neben den elementaren pfarramtlichen Tätigkeiten bestand eine wichtige Aufgabe für mich in der Vermittlung zwischen den verschiedenen Gruppierungen und Interessen, um Räume und Formen der Verständigung und der Gemeinschaft zu eröffnen. Darüber hinaus war ich mit meiner Gemeinde an der Gründung der ersten Christlichen Flüchtlingshilfe für Asylbewerberinnen und –bewerber in meiner Gemeinde beteiligt. Als Vorsitzender des Kirchenvorstandes war ich Dienstvorgesetzter von 15 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Gemeinde mit den entsprechenden arbeitsrechtlichen und kirchenrechtlichen Aspekten. Mit zwei Kollegen habe ich in dieser Zeit im Team Erfahrungen in der kollegialen Zusammenarbeit gesammelt. 

Von 1989 bis 2000 war ich Studienbegleiter für Theologiestudierende am Theologischen Konvikt, Seminar für kirchliche Studienbegleitung der EKHN in Frankfurt und verantwortlich für die Planung und Durchführung von Gemeinde-, Diakonie-, Industrie- und Sozialpraktika. Ich führte jedes Jahr eine zweisemestrige praxisorientierte Studieneinführung für Theologiestudierende am Fachbereich Ev. Theologie an der J. W. Goethe Universität Frankfurt durch und veranstaltete Studienseminare, Tagungen und Projekte zu Themen der Spiritualität und der sozialen Verantwortung der Kirchen  sowie zu Fragen des jüdisch-christlichen Dialogs in Israel und den USA. In meinem Studienurlaub 1992 habe ich vier Monate bei jüdischen Einrichtungen und Organisationen in New York verbracht, um meine Kenntnisse des amerikanischen Judentums zu vertiefen.

In den Praxisprojekten der Studieneinführung und den Praktika arbeitete ich mit unterschiedlichen Personen und Einrichtungen zusammen. Die Industrie- und Unternehmenspraktika wurden gemeinsam mit dem Amt für Arbeit, Wirtschaft und Soziales  und die Diakoniepraktika in Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk durchgeführt. Praxisorientierte Ausbildung ist auf  solche Zusammenarbeit mit Fachleuten aus den unterschiedlichen kirchlich-gesellschaftlichen Handlungsfeldern angewiesen. Unter meiner Leitung haben Repetentinnen und Repetenten der Hessischen Lutherstiftung und Vikare im Spezialpraktikum Praxisprojekte geplant, durchgeführt und ausgewertet.                                                               Seit 1985 bin ich Mitglied der Jury der Ev. Filmarbeit, die jeden Monat einen „Film des Monats“ nominiert, und seit 1988 deren Vorsitzender. Als Vorsitzender des Fachausschusses Film und AV-Medien des Gemeinschaftswerk der Ev. Publizistik wurde ich 1994 auch Mitglied des GEP-Vorstands, dem ich bis 1999 angehörte. Hier habe ich mich verstärkt für eine Reform des GEP engagiert, die mit dem Jahr 2000 durch eine neue Gesellschaftsform und eine neue Struktur umgesetzt wurde. Seit 18 Jahren arbeite ich bei der Planung und Durchführung der „Arnoldshainer Filmgespräche“ mit und publiziere in verschiedenen Veröffentlichungen regelmäßig zu Themen von Kino und Kirche, Theologie und Film. Von 1999 – 2003 war ich Filmbeauftragter der EKD im Nebenamt, von 1999-2007 Mitglied der Jury des Bundesministeriums für Kultur und Medien für den Deutschen Kurzfilmpreis.

 Von 1993 bis 1999 engagierte ich mich als Vorsitzender des Fördervereins ehrenamtlich in Gründung, Aufbau und Förderung des Fritz Bauer Instituts, Studien- und Dokumentationszentrum zur Geschichte und Wirkung des Holocaust in Frankfurt am Main. Gemeinsam mit dem Land Hessen und der Stadt Frankfurt hat der Förderverein das Fritz Bauer Institut 1995 als Stiftung öffentlichen Rechts gegründet. 

Seit 1996 bin ich Mitglied der AG „Juden und Christen  beim Deutschen Evangelischen Kirchentag und habe auf den Kirchentagen unterschiedliche Veranstaltungen zum Thema „Israel/Palästina“ durchgeführt.

Seit einigen Jahren arbeite ich als Protokollant im 1. Theologischen Examen und als Prüfer im Fach „Theologische Gegenwartsfragen“ im 2. Theologischen Examen der EKHN mit.

Von September 2000 – August 2007 arbeitete ich im Regionalpfarramt Frankfurt für Arbeit, Wirtschaft und Soziales, zunächst im Amt für Arbeit, Wirtschaft und Soziales, ab 2001 im Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung. In dieser Zeit habe ich vielfältige Arbeitszusammenhänge zu grundlegenden gesellschaftspolitischen Themen aufgebaut. In Form von Arbeitskreisen, die öffentliche Veranstaltungen, Fachtagungen und Stellungnahmen vorbereiten, werden Sachverstand und politisches Engagement miteinander verbunden. Während dieser Zeit war ich mit der Umstrukturierung der Zentrumsarbeit ebenso beschäftigt wie mit der Beratung der Dekanate bei der Errichtung der Profilstellen. Seit August 2002 bin ich einer der gewählten Sprecher des Forums der Lokalen Agenda 21 in Frankfurt. Regelmäßige Kontakte bestehen zu den Unternehmen FRAPORT, Lurgi, Aventis, Infraserv, Opel, Karstadt, Commerzbank, Deutsche Bank, zu den Gewerkschaften IG- Metall, IG-Bau, ver.di und der Leitung der DGB-Region Rhein-Main, zum Hessischen Unternehmerverband, zu Industrie- und Handelskammer, zur Handwerkskammer und zur Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Unternehmer. Mit verschiedenen Dezernaten der Stadt wird bei konkreten Themen kooperiert. 

Gemeinsam mit der Ev. Akademie Arnoldshain, deren Arbeitskreis „Wirtschaft“ ich angehöre, wurden Studientagungen zu den Themen „Ethisches Investment“ und „Die sozialen Folgen der Globalisierung“ durchgeführt. 

MUSIK

Büdi Siebert, Komponist, Multiinstrumentalist


Büdi Siebert gehört zu den grenzüberschreitenden Komponisten und Musikern und wird in einem Porträt des SWR als „einer der vielseitigsten Musiker Deutschlands“ bezeichnet.
Die klassisch ausgebildete Flötistin kam in Kontakt mit Jazz, Rock, Folk, Punk, Avantgarde, Deutscher Neuer Welle, Chansons, New Age Music und den Völkern der Welt. Konzertreisen in Europa, den USA und Afrika führten ihn in die Carnegie Hall, New York, und in die Universal Studios in Los Angeles. Als einer der ersten Weltmusiker in Deutschland begann er, Instrumente aus aller Welt zu sammeln und zu spielen.
Ende der 70er Jahre gründete er zusammen mit anderen Musikern das unabhängige Label Eigelstein und in den 90er Jahren sein eigenes Label Araucaria Music.
Seit über 30 Jahren gibt er Konzerte mit so unterschiedlichen Gruppen wie BAP, Andreas Vollenweider, Poesie und Musik, und mit europäischen, indischen, südamerikanischen, karibischen und afrikanischen Musikern
Als Gastmusiker war er bei mehr als 100 Produktionen tätig;
Komponist: für mehr als 60 Werke für Film und Theater;
Preise: Preis der dt. Schallplattenkritik, Gold- und Platin-Schallplatten und -CD’s, Teilnahme am „Deutschen Kurzfilmpreis Gold“ für „Flight of the Stone“.
Lehrtätigkeit: 1997-2004 Filmhochschule in Ludwigsburg. Persönlicher Höhepunkt: ein Konzert allein bei Nacht in der Großen Pyramide in Gizeh, aufgenommen auf seiner CD „Pyramid Call“. Diese Erfahrung veränderte seine Arbeit, er konzentrierte sich auf Projekte und Musik, die der Erde und den Möglichkeiten der Menschheit gewidmet sind.

www.buedi-siebert.de

HALLER TAGBLATT …….Mühelos wechselte er von Saxophonen und Bassflöten zu Marimbaphon oder einer orientalischen Udu, einem Gefäß, dem er eindrucksvoll die unglaublichsten Töne zu entlocken vermochte.
SCHWARZWÄLDER BOTE ……Siebert kombinierte Klänge seiner ethnischen Instrumente mit Meeresrauschen oder Vogelstimmen, auch ausgefallene Instrumente wie beispielsweise eine aztekische Tonflöte kamen zum Einsatz und ließen den Zuhörer in den Genuss neuer, sanfter Hörerlebnisse kommen..

OLATHE DAILY NEWS Siebert shines in new release of Wild Earth….

ALTENKIRCHER NACHRICHTEN …..Büdi Siebert bot einzigartiges Konzert

FRANKFURTER ALLGEMEINE ..Der Hörer schwebt mit……..Klänge, die nicht in diese Welt reichen.

SCHWÄBISCHE ZEITUNG …kein Wunder, dass die begeisterten Zuhörer zu immer neuen Zugaben herausforderten.

Matthias Frey, Komponist, Pianist

Matthias Frey

Matthias Frey´s Kompositionen und  der verblüffende Klangreichtum des präparierten Konzertflügels, den er mehr als Saiteninstrument denn als Tasteninstrument versteht, machen ihn zu einer Ausnahmeerscheinung in der deutschen Musikszene „frey, phantasievoll und assoziativ“! (STEREO) 1978 erschien das erste Album des Pianisten, Produktionen  mit Trilok Gurtu,  Lauren Newton, Jack Bruce , dem 1.Solo-Cellisten des HR-Rundfunkorchesters  und vielen anderen folgten. Matthias Frey komponierte im Auftrag des WDR ein Konzert für Klavier und Orchester und Tourneen im Auftrag des Goethe-Institutes führten Ihn durch Europa, Ost- und West-Afrika und  durch Süd-Ost-Asien. Seine musikalische Offenheit und seine Fähigkeit zur Kommunikation mit anderen Musikkulturen  verklanglichten sich in diversen Worldmusic-Projekten (Konzerten und CD-Produktionen) mit  Büdi Siebert, Ramesh Shotham, Basem Darwish, Ramani Krishna , Mohamed Zaki, u.a. !

Als gefragter Komponist für Film und Fernsehen hat er über 50 Filme vertont, und erhielt für „Warten ist der Tod“  Grimme-Preis/Bayrischer Filmpreis und  Nominierung für Beste Musik / DEUTSCHER FERNSEHPREIS. 2004 wurde Matthias Frey für den Deutschen World Music Award nominiert.

DER SPIEGEL:…eine Mischung aus zeitgenössischer, tonaler Musik, Jazz und folkloristischen Elementen -eine faszinierende Kammermusik!

STERN:…sein neues Album ist ein Meisterwerk!

DIE ZEIT:…phantastische musikalische Operationen!   

JAZZTHETIK:…eine bravouröse Synthese aus europäischer Romantik, fernöstlicher Meditationsmusik und zeitgenössischen Jazztrends.    

FRANKFURTER RUNDSCHAU:…Die Kompositionen haben tänzerischen Charakter mit Anklängen an indische Ragas , an Kolos vom Balkan oder an Reels aus Irland. Sie sind freundlich und nachdenklich zugleich, auf eine angenehme Weise zeitlos .Wie wichtig Frey die Klangfarben sind, wie sorgfältig er im Anschlag Akzente und Legati dosiert, erkennt man am besten in einem der schönsten Stücke: PICK UP THE TRAIL     

FRANKFURTER RUNDSCHAU (Konzert in der ALTEN OPER/FFM ) :…es gibt donnernden Applaus!  Erst nach 4  Zugaben darf Matthias Frey von der Bühne

Info:   www.matthias-frey.com

Ralf Illenberger, Komponist, Gitarrist

Ralf Illenberger

Der Komponist, Produzent und Gitarrist Ralf Illenberger blickt auf eine vielfältige und erfolgreiche dreißigjährige Karriere zurück, die Hits in Europa und den USA, über 400.000 verkaufte CDs und Auftritte in mehr als 50 Ländern umfasst. Er hat 16 Alben mit eigenen Kompositionen produziert, die in den USA drei Top-Ten-Singles für das Narada-Label und in Europa fünf Hit-Alben hervorbrachten. Er erhielt eine US-Grammy-Nominierung sowie eine Nominierung für den Deutschen Schallplattenpreis (das deutsche Äquivalent zum Grammy).

Illenberger hat im Laufe seiner langen Karriere viele weitere prestigeträchtige Auszeichnungen für seine Produktionen und sein außergewöhnliches musikalisches Können erhalten. Als bekannter und hochgelobter Gitarrist hat er auf den Kompositionen vieler berühmter Musiker mitgespielt, die wiederum auf seinen Werken mitgewirkt haben. Illenberger ist bekannt für seine äußerst dynamische Instrumentalmusik, die sowohl zugänglich als auch experimentell ist.

Seine orchestralen Akustikgitarren-Stilistiken schaffen ein einzigartiges Geflecht, das ihn in die Kategorie der Gitarristen einreiht, deren Klang und technische Meisterschaft ein erkennbares eigenes Genre bilden. Seine zugängliche instrumentale Gitarrenmusik nimmt Anleihen bei Klassik, Jazz, Folk, Blues, Weltmusik und alten Traditionen. Als talentierter Musiker und Komponist schreibt, produziert, arrangiert und nimmt Illenberger sein eigenes Material sowie das anderer Künstler auf. Illenberger hat auch zahlreiche Songs für viele meistverkaufte und preisgekrönte Compilation-CDs produziert und für mehr als 30 Künstler Alben in voller Länge aufgenommen.

Illenberger ist seit dreißig Jahren als Tontechniker tätig und hat über 40 Alben und unzählige Einzelsongs produziert.

Seine neueste CD „Love Intense“ hat er mit Bodo Schopf am Schlagzeug und Percussion und Sandro Gulino am Bass aufgenommen. Sehr dynamische Musik mit Einflüssen zwischen Rock und Klassik.

Seine letzte CD als Produzent für den tibetischen Sänger Karjam Saeji „Pilgrimage“ gewann den „Just Plain Folks“ Award für das beste asiatische Album 2009 in den USA und der Song „Danlihl“ gewann den zweiten Platz als bester asiatischer Song 2009.

Der in Stuttgart geborene Ralf Illenberger begann 1977 mit seinen Auftritten. Sein erstes Album Waves (zusammen mit seinem Gitarristenkollegen Martin Kolbe) erschien 1978 und wurde für den Deutschen Schallplattenpreis nominiert. Die Kritiker nannten sie „das beste deutsche Gitarrenduo“. In den folgenden neun Jahren veröffentlichte Illenberger sieben Aufnahmen in Europa, auf denen er Stile von Neuklassik über Avantgarde bis hin zu progressivem Jazz erkundete. Über das deutsche Goethe-Institut spielten Illenberger und Kolbe in den 80er Jahren mehr als tausend Konzerte in über vierzig Ländern in ganz Europa, dem Nahen Osten, Afrika und Asien.

Im Jahr 1987 gründete er die Band Circle. Ihr gleichnamiges Album erschien 1988 bei Nardad und wurde vom Magazin Pulse! in die Top 10 des Jahres gewählt. Das Folgealbum von Circle war Heart & Beat (1990). Der Titelsong wurde ein großer Radiohit und erreichte Platz 1 in drei großen Airplay-Charts: NAC von R&R, Gavin’s Adult Alternative und MAC’s PAC. Das Album hielt sich vier Wochen in Folge auf Platz 1 der NAD-Charts von R & R. 1993 erhielt Soleil vier Sterne in Downbeat. Zu den weiteren Auszeichnungen gehören: „Eines der Meisterwerke des Jahres 1993 auf der Gitarre.“ -Gavin, „Eines der besten Beispiele für das New-Age-Genre“. -Chicago Tribune.

1994 veröffentlichte Illenberger eine Zusammenarbeit mit dem Multiinstrumentalisten Buedi Siebert. SERENADE ist ein schönes und ruhiges Album. Seit 1991 arbeitet Illenberger eng mit der ehemaligen Paul-Winter-Sängerin Susan Osborn zusammen, mit der er fünfmal durch Japan tourte und mehrere Alben aufnahm (Susan Osborn gewann 1992 den japanischen Granny-Preis und ist derzeit bei Pony Canyon unter Vertrag). Illenberger arrangierte die Musik auf ihrer letzten Veröffentlichung The Pearl, die sie 1996 live im japanischen Fernsehen aufführten.

Seit 1995 arbeitet Ralf in seinem Studio in Sedona, Arizona. Dort nahm er Sedona and Still Waters (mit David Friesen) auf, das von der Zeitschrift Stereoplay im Mai 1997 zur „audiophilen Aufnahme des Monats“ gewählt wurde. Mit The Gateway hat Illenberger ein zeitloses Meisterwerk geschaffen, das wie eine herrliche Landschaft gestaltet ist.

Im selben Jahr nahm Ralf Illenberger mit der deutschen Folk-Legende Hannes Wader und dem weltbekannten Bassisten Eberhard Weber ein Album mit originalen Schubert-Liedern An Dich hab ich gedacht auf. Illenberger arrangierte die Klaviermusik auch für Gitarre.

1999 veröffentlichte Illenberger „THE KISS“ – eine über 40-minütige musikalische Reise in einem einzigen langen Song – bereits ein „Klassiker“. Im Jahr 2001 produzierte Ralf APRIL, ein Rock-Pop-Album mit einer sehr talentierten deutschen Sängerin. Im Herbst 2003 produzierte Ralf mit Craig Ramsell die CD ‚Whack Tracks‘ für die Boomwhacker Company. Boomwhackers sind bunte Perkussionsröhren aus Plastik, die nach Länge auf Musiknoten gestimmt werden.

Seit 1991 arbeitet Illenberger eng mit der ehemaligen Paul-Winter-Sängerin Susan Osborn zusammen, mit der er durch Japan tourt.

2004 Auf seiner CD EMERGE zeigt der Meisterspieler Ralf Illenberger seine große Bandbreite an musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten mit der akustischen Gitarre. Reich instrumentierte Stücke mit eindringlichen Melodien, vertrackten Rhythmen und ungewöhnlichen Klängen machen „Emerge“ zu einem einzigartigen Musikerlebnis. Unterstützt wird Illenberger von Buedi Siebert an Saxophon, Flöte, Klarinette und Marimbaphon sowie von Zirque Bonner am akustischen und elektrischen Bass.

Im Jahr 2oo5 begann Ralf Illenberger mit der Sängerin Lenedra Carroll zusammenzuarbeiten. Lenedra arbeitete 10 Jahre lang mit ihrer Tochter Jewel als deren Managerin und ist auch eine erfolgreiche Autorin. Ihre CD „Beyond Words“ ist eine wundervoll gestaltete Sammlung von Songs, die während der Aufnahmen entstanden sind – Lenedra singt in unbekannten „Sprachen“ zur eindringlichen Musik von Ralf Illenbergers Gitarrenarrangements. „Das Album scheint sich irgendwie herumgesprochen zu haben, obwohl es noch gar nicht veröffentlicht ist“, so Illenberger. „Leute wie Gloria Steinem, Alice Walker, Eve Ensler, Deepak Chopra und Barbara Marx Hubbard haben sich mit Glückwünschen an uns gewandt und gesagt, es sei ihre neue Lieblingsmusik. Mit dieser Resonanz haben wir nicht gerechnet – sie ist sehr ermutigend.“

Im Jahr 2006 arbeitete Ralf Illenberger in seinem Sedona Thunder Mountain Studio als Produzent und Arrangeur für zwei neue junge Künstler: KIANA ist eine kraftvolle Sängerin aus Hawaii und schreibt sehr eingängige Popsongs. Probiert es aus! SIMON SPIRE ist ein junges Talent aus Neuseeland; seine gerade fertig gestellte CD „All or Nothing“ ist eine Sammlung von originellen Rock/Pop-Songs, sehr einzigartig.

2007 produzierte Ralf Illenberger Karjam Saeji, einen Sänger aus Tibet. Die Produktion „Pilgrimage“ wurde als beste asiatische CD in den USA bei den „Just Plain Folk Awards“ ausgezeichnet.

2008 Ralf Illenberger Trio veröffentlicht CD: „LOVE INTENSE“, mit Bodo Schopf am Schlagzeug und Sandro Gulino am Bass.

2011 „Red Rock Journeys“ Ralf Illenberger solo auf dem deutschen Plattenlabel Stockfisch, das bei Kritikern aus aller Welt begeisterte Kritiken hervorrief.

2011 ließ Illenberger sein Vermächtnis als eine Hälfte des „Best German Guitar Duo“ wieder aufleben. Zusammen mit dem bekannten Gitarristen Peter Autschbach touren sie durch ganz Deutschland und begeistern ihr Publikum mit atemberaubenden Auftritten.

2012 „No Bounderies“ Neue CD mit Gitarristenkollege Peter Autschbach. Eine weitere 20 Termine umfassende Tournee in Deutschland.

2013 Ralf Illenberger und Peter Autschbach sind auf dem Cover des Akustik Gitarre Magazins.

2014 Autschbach/Illenberger neue CD One Mind.

2017 Dritte Duo-CD mit Peter Autschbach Zero Gravity

„Seit ich in der Sedona Red Rock Region lebe, ist meine Beziehung zur Natur und zum Geist noch wichtiger geworden. Ich bin sehr daran interessiert, mehr und mehr die magische und mystische Seite der Musik zu erforschen, die technischen Aspekte sind zweitrangig, Musik hat die Fähigkeit, ein Tor zu anderen Welten zu sein, ich möchte Musik schaffen, die nicht nur das Ohr, sondern vor allem auch das Herz und die Seele anspricht.“

Ralf Illenberger.com

INITIATORS

TEAM

DELEGATION

ALSO ON TOUR

MUSIC

INITIATORS

Dr. Siegrun Kaiser, Ethnohistorian

Siegrun researched the relationship of Delaware Germans and Moravians for over 25 years. After studying anthropology in Frankfurt am Main, she worked for many years in various projects with indigenous peoples of North America. Since 1999 years, she transcribed the diaries of the Missionaries of the Delaware from the old German into German and translated it into English. Thus, the Delaware could, for example, reconstruct their language from the missionary letters.

Susanne Horizon Fränzel, Darryl Stonefish,. Dr. Siegrun Kaiser

Darryl Stonefish, Historian

Darryl Stonefish., Historian

TEAM

Susanne Horizon Fränzel is a director and filmmaker with her own production: Horizon Films.

Darryl Stonefish, Frank Heinig, Susanne Horizon Fränzel

Among many international awards, she received the “Award of German Film Criticism” for “BRAVO PAPA 2040″and the “German Short Film Award” in Gold for “Flight of the Stone”. She is a member of the German Film Academy, of the GEDOK Munich and she is a Sundance alumni.

The journalist Jacqueline Leger (Los Angeles) writes for the professional journal “The Animation Magazine”: “From shorts to music videos to performance pieces, Franzel chose to work within the domain of social issues. Her mixed-media films convey a political message while aiming to be artfully entertaining. ”

Frank Heinig, Cinematographer

Derekica Snake, Dr. Siegrun Kaiser, Frank heinig, Susanne Horizon Fränzel, Tony Johns

Frank completed a directing and camera studies at the University of Television and Film Munich.
He was a camera assistant and cameraman for trick shots at the award-winning film production “Das Boot” and “The Neverending Story”.
As a producer, he oversaw series productions of “Bayerisches Fernsehen” and the “Deutsche Welle”.
Between 1984 – 1991 he was Managing Director of “motion control Munich,” a company for optical special effects. By 2009, he was Managing Director of “Ulfrafilm” – film production in Munich.
He continues to work as a cameraman and since 1990 also professor at the “German School of Journalism” and “Macromedia GmbH”.

THE DELEGATION

Chief Greg Peters

Chief Greg Peters - Moraviantown Ontario
Chief Greg Peters

Greg Peters grew up in a big family on the Delaware Nation territory in southwestern Ontario. He was first introduced to politics by his father, who served as Chief of the Nation during the 1970s and 80s, a tumultuous period when First Nations began pushing for recognition of their Indigenous rights. It was during this time that Greg began forming his life passion of pursuing social and economic justice for his people.

Greg’s working life first began in the manufacturing sector near his community. His natural leadership abilities and compassion for his fellow man soon lead to his being hired by the United Auto Workers Union as a labour organizer. But Greg would leave his union duties to further pursue his passion for helping others, when an opportunity came to work directly with First Nations people living in some of the most squalid conditions in Canada. He accepted a job working as an addictions counsellor in Attawapiskat, a fly-in community located on the James Bay coast in northern Ontario.

It wasn’t until his return home that Greg Peters would consider entering the political arena. He was first elected as a band councillor in 2003, but it wasn’t long before he was encouraged by family and community members to run for Chief. Greg Peters has now been Chief of the Delaware Nation for 3 consecutive terms. He is also the chairman of the London District Chief’s Council, an alliance of eight First Nations communities in southwestern Ontario.

Despite his political success, Greg sees himself as more of a diplomate. He takes time to listen to the concerns of community members, and is proud of being able to see both sides of an issue. He is a staunch defender of children’s rights and First Nation’s child welfare reform; a champion of the Delaware language and culture; he also understands the importance of economic self-reliance; and he takes every opportunity to exert Delaware Nation sovereignty over traditional territories and jurisdictions. 

His motto is: “You have to love your people, and fight for what’s right – no matter if you win or lose!” 

Sherry Huff, journalist

Chief Greg Peters, Sherry Huff – Journalist

ist stolz, ein Mitglied des Delaware Nation Moraviantown zu sein, einer First Nation Gemeinschaft in Kanada, in der südwestlichen Region der Provinz Ontario. Sherry wuchs auf dem Reservat auf, umgeben von Tanten, Onkel und viele Vettern. Sie ging als junge Frau weg, da sie im damals von Alkoholismus, Gewalt und Missbrauch geprägten Reservat nicht leben wollte. 

Sie erinnert sich, gelegentlich die Ältesten in ihrer Muttersprache reden gehört zu haben. Aber wie den meisten Delaware-Kindern wurde auch ihr nicht die Sprache beigebracht, da die Älteren wollten, dass die Kinder gutes Englisch lernten. Erst als Erwachsene hatte Sherry die Gelegenheit, in den Lenape-Klassen auf dem Reservat die Sprache zu lernen. Sie begann auch, die wenig bekannte Geschichte ihres Stammes zu erforschen, das “Homeland” an der Ostküste, von dem die Delaware ursprünglich stammten sowie die Verbindung mit Deutschland über die Herrnhuter Missionare.

Sherry ist eine erfahrene Journalistin, die als Reporterin und Producerin mehr als 20 Jahre für CBC in ganz Nord-Kanada arbeitete. Sie berichtete meistens über Erfahrungen indigener Menschen, mit der Absicht, Barrieren und Stereotypen zu beseitigen. Diese Arbeit setzt sie mit ihrer 2010 gegründeten Firma Huff Media Solutions fort. Gemeinsam mit ihrem Mann Greg Huff produziert sie Video Produktionen, entwickelt Webseiten, und macht Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Sherry produzierte einige Corporate-Identity-Filme für die Gemeinde, sowie zwei Dokumentationen. “Big Bear Creek” ist eine Film über einen Landrechtsfall der Chippewa. “Stories told to me” ist ein Kurzfilm, der die Geschichte der Delaware erzählt. Sie gründete einen Radiosender auf dem Reservat.

Sherry möchte unbedingt auf dieser Reise nach Deutschland dabei sein. Sie fragt sich, warum die Moravian Missionaries andere zu ihrem Glauben bekehren wollten. Der Kontakt zum Creator, dem Schöpfer, war bei Native Americans immer ein Ergebnis persönlicher Suche und von Visionen. Mission, also der Versuch, andere vom eigenen Glauben zu überzeugen, war und ist daher im indigenen Amerika unbekannt. Sherry will wissen, ob die Herrnhuter immer noch mit denselben Methoden wie damals arbeiten. Die kritische Journalistin hat viele Fragen an die Deutschen.

Derekica Lynn Snake, historian

Dr. Rüdiger Kröger, Kimberly Snake, historian, Derekica Snake, Historian, Researcher

Derekica Lynn Snake is a member of the Delaware Nation, Moravian of the Thames First Nation, No. 47. She is the middle child of Richard and Sandra Snake. Derekica had aspirations to write fiction and work in a library. She went to community college for a library technician but found out that she would rather be a research librarian. Once she graduated from college she went to the University of Western Ontario to get an Bachelors’ Degree in Social Science with a major in history.
Derekica moved to the work world after
graduating to find employment in various fields such as Native Literacy, Clean Water, Economic Development and
Communications with First Nation organizations, tribal councils and provincial and federal ministries. Derekica is now employed as a researcher for her home nation.
Along the way, Derekica continued with her writing efforts and is now a published author.

Kimberly Snake, historian

Derekica Lynn Snake, Kimberly Snake, Historian, Researcher

Kimberly Snake is a Lenape woman, Turkey Clan, who lives on the Delaware Nation located in the Province of Ontario, Canada. She is honoured to be the daughter of Dianne (nee Whiteye) and Philip Snake, a Lenape language teacher and former Chief respectively.
At the age of 18, Kimberly attended Fanshawe College and studied Office Administration; at 42 she returned to school to the University of Guelph to study Horticulture and pursue her interest in plants and weeds.
For over 25 years Kimberly has worked for and with Aboriginal Peoples both in government and in the private sector. She has worked for Indian and Northern Affairs Canada (Federal
Government), the Southern First Nations Secretariat (Tribal Council), the Association of Iroquois & Allied Indians (Political Territorial Organization); and now her own community of the Delaware Nation in the Research Unit.
She is active in her community, volunteering her time and energy for various cultural events. She is a strong advocate for the customs of her people and is part of a women’s group who have created CD’s, in Lenape, of children’s songs and church hymns; created and performed a “Delaware Creation Story” for youth and elders; and crafted a Turkey Bonnet for their Chief. At night (in her spare time) she designs flower and plant patterns which she beads, stopping only to force herself t

ALSO ON TOUR

Tony Johns, Dancer

Mr, Tony Johns,

„I always used to enjoy dancing as a small child used to listen to the drum, and was always told by my grandparents that the drum was the heart beat of mother earth, which is the world that we live in , we call This mother earth, we are her children, Being a trad dancer we carry on with trad, and teach the trad to our young and try to keep our trad going in into modern world today.“

Reverend Pfarrer Werner Schneider-Quindeau

Chief Greg Peters, Pfarrer Werner Schneider-Quindeau

Born in Gönnern, Hesse; studied Protestant theology and philosophy at Bethel Church University and Georg August University in Göttingen from 1968 to 1974; married with two children and a grown-up daughter from his first marriage. His wife Prof. Dr. Ilka Quindeau is a psychoanalyst and teaches at the

University of Applied Sciences in Frankfurt am Main. From September 2007 to December 2014, Schneider-Quindeau was pastor for city church work at St. Catherine’s Church in Frankfurt. For 20 years, he has been running projects with communities in socially deprived areas such as Harlem and Brooklyn in New York and organizing educational trips to Israel.

Schneider-Quindeau was very active, also in film work for the EKD. He was chairman of the jury of the German Short Film Award for seven years.

From 1975 to 1982, I was a research assistant for systematic theology with special emphasis on the Reformed tradition under Prof. H. J. Kraus in Göttingen.
A particular focus of my university work was the development of practice-oriented and interdisciplinary introductory courses and seminars. In doing so, I consider the perception of the social, political and cultural context of theology and the church to be central in order to promote the communicativeness and dialogical ability of the theological tradition.Influenced by the theologies of Karl Barth and Dietrich Bonhoeffer, I search for linguistic forms of the Gospel that can also be discovered in culture and politics, economics and religion as well as in cinema and literature.In theological reflection and in church practice, I am interested in learning a multilingualism and a multiperspectivity that is a hallmark of the freedom of communication of the Gospel.
For this reason, in addition to systematic theology, I have expanded my teaching activities to include interdisciplinary courses and events in ecumenical theology, with a particular focus on Jewish-Christian dialogue.

As a guest of the Evangelical Lutheran Church of Hanover, I completed my vicariate in the parish of Roßdorf near Göttingen from 1982-1984.

From 1984-1989 I was a pastor in the Protestant parish of Walldorf south of Frankfurt.During this time, the parish was confronted with the consequences of the controversy surrounding the construction of the western runway at Frankfurt Airport, which required me to provide conflict counseling, pastoral care, political discernment and public presence. In addition to my basic pastoral work, an important task for me was to mediate between the various groups and interests in order to open up spaces and forms of understanding and community.I was also involved with my parish in founding the first Christian refugee aid organization for asylum seekers in my parish.As chairman of the church council, I was the supervisor of 15 full-time employees in the parish with the corresponding aspects of labor law and church law.
During this time, I gained experience in collegial cooperation with two colleagues.

From 1989 to 2000, I was a study guide for theology students at the Theologisches Konvikt, Seminar für kirchliche Studienbegleitung der EKHN in Frankfurt and was responsible for the planning and implementation of parish, diaconal, industrial and social internships. Every year I conducted a two-semester practice-oriented study introduction for theology students at the Department of Protestant Theology at the J. W. Goethe University in Frankfurt and organized study seminars, conferences and projects on topics of spirituality and the social responsibility of the churches as well as on questions of Jewish-Christian dialogue in Israel and the USA.During my study leave in 1992, I spent four months with Jewish institutions and organizations in New York to deepen my knowledge of American Judaism.

I worked with different people and institutions in the practical projects of the introductory course and the internships. The industrial and company internships were carried out together with the Office for Labor, Economic and Social Affairs and the diaconal internships in cooperation with the Diakonisches Werk.Practice-oriented training is dependent on such cooperation with experts from the various church and social fields of activity. Under my leadership, trainees from the Hessian Luther Foundation and vicars have planned, carried out and evaluated practical projects in the special internship.

Since 1985, I have been a member of the jury of the Protestant Film Work, which nominates a “Film of the Month” every month, and have been its chairman since 1988.
As chairman of the film and audiovisual media committee of the Gemeinschaftswerk der Ev. Publizistik, I also became a member of the GEP board in 1994 and was a member until 1999.Here I became increasingly involved in the reform of the GEP, which was implemented in 2000 with a new corporate form and a new structure.I have been involved in the planning and organization of the “Arnoldshain Film Talks” for 18 years and regularly publish on topics relating to cinema and the church, theology and film in various publications. From 1999 – 2003 I was a part-time film commissioner for the EKD, and from 1999-2007 a member of the jury of the Federal Ministry of Culture and Media for the German Short Film Award.

From 1993 to 1999, I volunteered as chairman of the Friends of the Fritz Bauer Institute, Study and Documentation Center for the History and Impact of the Holocaust in Frankfurt am Main.Together with the State of Hesse and the City of Frankfurt, the Friends established the Fritz Bauer Institute as a foundation under public law in 1995.

Since 1996, I have been a member of the “Jews and Christians” working group at the German Protestant Church Congress and have organized various events on the topic of “Israel/Palestine” at church congresses.

or several years I have been working as a minute taker in the 1st Theological Examination and as an examiner in the subject “Theological Contemporary Issues” in the 2nd Theological Examination of the EKHN.

From September 2000 to August 2007, I worked in the Frankfurt Regional Parish Office for Labor, Economy and Social Affairs, initially in the Office for Labor, Economy and Social Affairs, and from 2001 in the Center for Social Responsibility.During this time, I built up a wide range of working relationships on fundamental socio-political issues.Expert knowledge and political commitment are combined in the form of working groups that prepare public events, specialist conferences and statements.During this time, I was involved in the restructuring of the Center’s work as well as advising the deaneries on the establishment of profile positions. Since August 2002, I have been one of the elected spokespersons for the Local Agenda 21 forum in Frankfurt.I am in regular contact with the companies FRAPORT, Lurgi, Aventis, Infraserv, Opel, Karstadt, Commerzbank, Deutsche Bank, the trade unions IG-Metall, IG-Bau, ver.di and the management of the DGB Rhine-Main region, the Hessian Business Association, the Chamber of Industry and Commerce, the Chamber of Crafts and the Association of Protestant Entrepreneurs.
We cooperate with various city departments on specific topics.

Together with the Arnoldshain Protestant Academy, of which I am a member of the “Economy” working group, study conferences were held on the topics of “Ethical Investment” and “The Social Consequences of Globalization”.

MUSIC

Büdi Siebert, composer, multi-instrumentalist


Büdi Siebert is one of the cross-border composers and musicians and is referred to in a portrait of the TV-Channel SWR as “one of the most versatile musicians in Germany”.
The classically trained flutist came in contact with jazz, rock, folk, punk, avant-garde, German New Wave, chansons, New Age Music and the peoples of the world. Concert tours in Europe, USA and Africa led him to Carnegie Hall, New York, and Universal Studios in Los Angeles. As one of the first World musicians in Germany, he began to collect instruments from all over the world and play.
At the end of the 70ies he establishment together with other musicians the independent label Eigelstein and in the 90ies his own label Araucaria Music.
For over 30 years, he gives concerts with such diverse groups as BAP, Andreas Vollenweider, poetry and music, and with European, Indian, South American, Caribbean and African musicians
As a guest musician he was active at more than 100 productions;
Composer: for more than 60 works for film and theater;
Awards: Preis der dt. Schallplattenkritik, gold and platinum records and -CD’s, participation in “Deutscher Kurzfilmpreis Gold” (German Short Film Award) for “Flight of the Stone”.
Teacher: 1997-2004 Film Academy in Ludwigsburg
Personal highlight: a concert alone at night in the Great Pyramid in Giza, recorded on his CD “Pyramid Call”. This experience changed his work, he focused on projects and music, dedicated to the Earth and the possibilities of humankind.

HALLER TAGBLATT …….He effortlessly switched from saxophones and bass flutes to the marimba or an oriental udu, a vessel from which he was able to impressively elicit the most incredible sounds.
SCHWARZWÄLDER BOTE ……Siebert combined the sounds of his ethnic instruments with the sound of the sea or birdsong, and also used unusual instruments such as an Aztec clay flute, allowing the listener to enjoy new, gentle listening experiences.

OLATHE DAILY NEWS Siebert shines in new release of Wild Earth….

ALTENKIRCHER NACHRICHTEN …..Büdi Siebert offered a unique concert

FRANKFURTER ALLGEMEINE ..The listener floats along……..Sounds that do not reach into this world.

SCHWÄBISCHE ZEITUNG …no wonder that the enthusiastic audience demanded more and more encores.

Matthias Frey, composer, pianist

Matthias Frey

Matthias Frey’s compositions and the astonishing richness of sound of the prepared concert grand piano, which he understands more as a string instrument than a keyboard instrument, make him an exceptional phenomenon in the German music scene “frey, imaginative and associative”! (STEREO) The pianist’s first album was released in 1978, followed by productions with Trilok Gurtu, Lauren Newton, Jack Bruce, the 1st solo cellist of the HR-Rundfunkorchester and many others. Matthias Frey composed a concerto for piano and orchestra commissioned by the WDR and tours commissioned by the Goethe Institute have taken him through Europe, East and West Africa and South-East Asia. His musical openness and his ability to communicate with other musical cultures were reflected in various world music projects (concerts and CD productions) with Büdi Siebert, Ramesh Shotham, Basem Darwish, Ramani Krishna, Mohamed Zaki, and others!

As a sought-after composer for film and television, he has scored over 50 films and received the Grimme Prize/Bavarian Film Prize and a nomination for Best Music / GERMAN TELEVISION PRIZE for “Warten ist der Tod”. In 2004 Matthias Frey was nominated for the German World Music Award.

DER SPIEGEL:…a mixture of contemporary, tonal music, jazz and folkloristic elements – fascinating chamber music!

STERN:…his new album is a masterpiece!

DIE ZEIT:…fantastic musical operations!

JAZZTHETIK:…a brilliant synthesis of European romanticism, Far Eastern meditation music and contemporary jazz trends.

FRANKFURTER RUNDSCHAU:…The compositions have a dance-like character with echoes of Indian ragas, kolos from the Balkans or reels from Ireland. They are friendly and thoughtful at the same time, timeless in a pleasant way, and one of the most beautiful pieces shows how important Frey’s timbres are, how carefully he doses accents and legati in his touch: PICK UP THE TRAIL

FRANKFURTER RUNDSCHAU (Concert at the ALTEN OPER/FFM ) :…there is thunderous applause! Matthias Frey is only allowed to leave the stage after 4 encores

Info: www.matthias-frey.com

Ralf Illenberger, composer, Guitar

Ralf Illenberger

Composer, producer, guitarist Ralf Illenberger’s experience spans a varied and successful thirty-year career that includes hits in Europe and the US, sales of over 400,000 CDs, and performances in more than 50 countries. He has produced 16 albums of his own compositions that resulted in three US top ten singles on the Narada label, and five hit albums in Europe. He has received a US Grammy nomination as well as the German Record Awards nomination (German ‘Grammy’ equivalent).

Illenberger has received many other prestigious awards for his productions and extraordinary musicianship throughout his long career. A well-known, and highly acclaimed, guitarist, he has played on compositions of many famous musicians who have reciprocated on his works. Illenberger is known for his extremely dynamic instrumental music that is both accessible and experimental.

His orchestral acoustic guitar-stylings create a unique woven tapestry that places him in the category of guitarists whose sound and technical mastery form a recognizable individual genre. His accessible instrumental guitar music borrows from classical, jazz, folk, blues, world, and ancient traditions. A talented musician and composer, Illenberger writes, produces, arranges and records his own material and well as other artists. Illenberger has also produced numerous songs for many high-selling and award winning compilation CDs and has produced full length albums for more than 30 artists as well.

A music engineer for thirty years, Illenberger has engineered over 40 full-length albums and countless individual songs.

His latest CD „Love Intense“ he recorded with Bodo Schopf on drums and percussion and Sandro Gulino on bass. Very dynamic music with flavors between Rock and Classical music.

His latest CD as a producer  for Tibetan singer Karjam Saeji „Pilgrimage“  won the „Just Plain Folks“ Award for Best Asian Album 2009 in the US and the song Danlihl won 2nd Best Asian Song in 2009.

Born in Stuttgart Germany, Ralf Illenberger started to perform in 1977. His first album Waves (with fellow Guitarist Martin Kolbe) was released in 1978 and was nominated for the German Record Awards. Critics called them, “The Best German Guitar Duo.” Illenberger released seven European recordings during the next nine years, exploring styles that ranged from new-classical to avant-garde to progressive jazz. Through Germany’s Goethe Institute, Illenberger, and Kolbe played more than a thousand concerts during the ’80’s in over forty countries throughout Europe, the Middle East, Africa, and Asia.

In 1987, he formed the band Circle. Their eponymous album was released by Nardad in 1988 and was a top-10, year-end pick in Pulse! magazine. Circle’s follow up album was Heart & Beat (1990). Its title song became a major radio hit and captured the No. 1 spot on three major airplay charts: R&R’s NAC, Gavin’s Adult Alternative and MAC’s PAC. The album held R & R’s No.1 NAD spot for four consecutive weeks. In 1993, Soleil received four stars in Downbeat. Some other accolades include: „One of 1993’s masterworks on guitar.“ —Gavin, „One of the best examples of the New Age genre.“ —Chicago Tribune.

In 1994 Illenberger released a collaboration with multi instrumentalist Buedi Siebert. SERENADE is a beautiful and quiet album. Since 1991, Illenberger has worked closely with former Paul Winter singer, Susan Osborn—touring Japan five times and recording several albums with her (Susan Osborn won the Japanese Granny in 1992 and is currently on the Pony Canyon label). Illenberger arranged music on her recent release The Pearl, which they performed live on Japanese TV in 1996.

Since 1995, Ralf has been working in his studio in Sedona, Arizona. There he recorded Sedona and Still Waters (with David Friesen), which was voted “audiophile recording of the month” by Stereoplay magazine in May 1997. With The Gateway, Illenberger has created a timeless masterpiece, crafted like a magnificent landscape.

In the same year Ralf recorded with German folk legend Hannes Wader and world known bass player EberhardWeber an album with original Schubert songs An Dich hab ich gedacht. Illenberger also arranged the piano music for guitar.

In 1999 Illenberger released “THE KISS”- an over 40 minute long musical journey in one long song – already a “classic”. In 2001 Ralf produced APRIL , a rock pop album with a very talented german singer. In the fall of 2003, Ralf produced the CD ‘Whack Tracks with Craig Ramsell for the Boomwhacker Company. Boomwhackers are colorful percussion tubes made of plastic and are tuned by length to musical notes.

2004 On his CD EMERGE, Master player Ralf Illenberger shows his wide range of musical expressions with the acoustic guitar. Richly orchestrated tunes with haunting melodies, intricate rhythms and unusual sounds, “Emerge” is a unique musical experience. Illenberger gets support from Buedi Siebert on saxes, flutes, clarinet and marimbas and from Zirque Bonner on acoustic and electric bass.

In 2oo5 Ralf Illenberger started working with female singer Lenedra Carroll. Lenedra worked with her daughter Jewel for 10 years as her manager and is also a successful writer. Their CD “Beyond Words” is a wonderfully crafted collection of songs which were composed during the recording – Lenedra vocalizes in unknown “languages” with the haunting music of Ralf Illenbergers guitar arrangements.  „Word seems to have somehow spread on this album on a grassroots level, even though it hasn’t been released yet“, Illenberger said. „People such as Gloria Steinem, Alice Walker, Eve Ensler, Deepak Chopra, and Barbara Marx Hubbard have contacted us with congratulations, saying it is their new favorite music. We just didn’t expect that response yet–its very encouraging.”

In 2006 Ralf Illenberger worked as a producer and arranger in his Sedona Thunder Mountain Studio for two new young artists: KIANA is a powerhouse singer from Hawaii and she writes very catchy pop songs. Check it out! SIMON SPIRE is a young talent from New Zealand; his just finished CD “All or Nothing” is a collection of original Rock/Pop songs, very unique.

In 2007 Ralf Illenberger produced Karjam Saeji a singer from Tibet. The production  „Pilgrimage“ won best Asian CD in the US – by „the just plain folk awards“ -.

2008 Ralf Illenberger Trio releases CD : „LOVE INTENSE“, with Bodo Schopf on drums and Sandro Gulino on bass.

2011  „Red Rock Journeys“ Ralf Illenberger solo on the German Record Label Stockfisch, which generated raving reviews from critics from all over the world.

2011 Illenberger revived his legacy as half of „Best German Guitar Duo“. Together with known guitarist Peter Autschbach they tour all over Germany and thrill their audience with breathtaking performances.

2012 „No Bounderies“ New CD with fellow guitarist Peter Autschbach. Another 20 date tour in Germany.

2013  Ralf Illenberger and Peter Autschbach are on the cover of Akustik Gitarre Magazin. 

2014  Autschbach/Illenberger new CD  *One Mind*

2017  Third Duo CD with Peter Autschbach  *Zero Gravity*

„Since I’ve been living in the Sedona Red Rock region my relationship to Nature and Spirit has become more important. I am very interested to explore more and more the magical and mystical side of music, the technical aspects are secondary, music has the ability to be a gateway to other worlds, I want to create music that appeals not only to the ear, but also mostly to the heart and soul.“

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